Mitten im Ortszentrum von Niederndorf hat die Familie Kaltschmid ein Kleinod an alter und teilweise bereits vergessener Handwerkskunst geschaffen.
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Seit Jahrhunderten sind die Arbeitsmethoden der Holzschnitzer gleich geblieben. Handwerkliches Können, geistiges Vorstellungsvermögen und ein sicheres Formgefühl sind für einen Holzbildhauer unabdingbare Voraussetzungen. Linden- und Zirbenholz, zuweilen auch Hölzer von Nuß- oder Obstbäumen gehören zum bevorzugten Schnitzmaterial, das mit Knüppel und Schnitzeisen bearbeitet wird. Gefertigt werden: Portraits, Krippen, Bronzeskulpturen, Brunnen, Masken, Musikanten, Tiere u.v.m.
Das nahe liegende Kaisergebirge zieht das ganze Jahr über große und kleine Gipfelstürmer in ihren Bann. Oder erkunden Sie den grenzüberschreitenden Öko-Kultur-Weg! Dieser soll dem Besucher das Zusammenspiel von Natur, Landwirtschaft und Kultur einer bergbäuerlich geprägten Alpenregion verdeutlichen und nahe bringen. Ziel ist es, das Verständnis für Natur und Kultur, die bergbäuerliche Lebensweise, die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung, also eine erhöhte Wertschätzung und Sensibilität in der Bevölkerung zu wecken, um dadurch eine Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft hervorzurufen.
Auf einigen Kilometern Länge kann der Besucher den für die Grenzregion typischen Zusammenhang erleben und entdecken. Zusätzliche Hilfestellung bieten die 12 Informationstafeln entlang des rund 5 km langen, gut beschilderten Weges, die konkrete Hinweise und Erklärungen geben. Für den Weg müssen Sie ca. 2 Stunden einplanen - Ausgangspunkt ist die Sennerei Hatzenstädt am Niederndorferberg.
Von seiner sportlichen Seite zeigt sich Niederndorf im idyllisch gelegenen Waldschwimmbad mit großer Erlebnisrutsche. Planschbecken, Kinderbecken mit Strömung und Wasserigel, Wasserrutsche, Wasserkanone oder Spielbach begeistern kleine Wasserratten. Auch ein Spielplatz steht bereit.
Im Schwimmer- und Erlebnisbecken warten vier Schwimmbahnen mit 25 m, Massagesitz- und -liegebänke, eine Schwalldusche, eine Regenbogen-Fontäne und ein Strömungskanal. Auch im Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutsche und Kletternetz hat Langeweile keine Chance. Alle Becken sind mit Grander-Wasser gef üllt.
Außerdem gibt es Beach Volleyball Plätze, einen Sportplatz für Rollhockey, Streetsoccer, Radbal/BMX, Basketball sowie ein Ballspielfeld für Fußball, Handball, Hockey und Volleyball. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt – und zwar im angeschlossenen Restaurant „Mary’s Eabachtreff“.
Gesundheitsbewusste und bewegungsfreudige Menschen finden in Niederndorf bei der neu gestalteten Wohlfühlmeile ein Kleinod zur Freizeitgestaltung vor.
Unter der Projektberatung von Univ.-Prof. Günther Mitterbauer wurde die ehemalige Forstmeile durch die Gemeinde saniert und bereichert damit das Jennbach-Naherholungsgebiet.
Die neu gestaltete Forstmeile ist nicht nur für aktive Sportlerinnen und Sportler konzipiert, sondern auch für jene, die sich gern unter freiem Himmel inmitten gesunder Waldluft bewegen. Zahlreiche Bewegungs-Stationen und das Gelände selbst bieten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren Möglichkeiten vielfältiger Bewegung und des Trainings wichtiger Körpersysteme. Darüber hinaus sollen sich alle Erholungssuchenden in diesem Naherholungsgebiet wohl fühlen und neue Kräfte tanken. Beschilderte Übungsstationen und Informationstafeln laden die Besucher ein, etwas Gutes für ihre Psyche und ihren Körper zu tun.
Die Kapelle am Hechenberg wurde 1778 erbaut und erinnert an die erfolgreiche Abwehr feindlicher Angriffe. Sehenswert und geschichtlich wertvoll sind das barocke Schmiedeisengitter, die Löfflerglocke aus dem Jahr 1557, der spätklassizistische Altar, geschaffen 1848 von Josef Stumpf, mit einer Kopie des Innsbrucker Mariahilfbildes, die Wachsfiguren Notburga und Isidor aus dem 19. Jahrhundert sowie eine Reihe kostbarer Votivbilder aus den 18. und 19. Jahrhundert.
Die Kapelle ist in 30 Minuten Gehzeit über einen Waldweg, der von handgemalten Kreuzwegtafeln begleitet wird, erreichbar.
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In der barockisierten Dorfkirche (ursprünglich 1376) stehen zwei geschnitzte Figuren der Hl. Katharina und Margaretha, um 1460.
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